Dieses Jahr haben 13 Betriebe aus der näheren Umgebung ihre Türen für uns geöffnet. Die Schülerinnen der Klassen 5 bis 9 konnten in Kleingruppen Berufe aus verschiedenen Branchen hautnah kennenlernen. In den von den Schülerinnen verfassten Berichten schildern sie, wie der Vormittag gestaltet wurde und welche Eindrücke sie dabei gesammelt haben.
Berufsorientierungstag bei der Feuerwehr Reutlingen
Heute, am 14. Juli 2026, war wieder der Berufsorientierungstag, an dem wir verschiedene Berufe kennenlernen konnten. Unsere Gruppe war bei der Feuerwehr. Zuerst konnten wir aber noch nichts tun, weil ein kleiner Einsatz reinkam und eine Einheit ausrücken musste. Später sahen wir dann eine ausführliche Präsentation über die Feuerwache in Reutlingen, wie dort der Alltag und die Schichten aussehen und dann noch Informationen zur Ausbildung. Dann bekamen wir eine Führung durch die Feuerwache. Als erstes gingen wir zu den Fahrzeugen. Wir sahen auch die Kleidung, die bei Notfällen und Einsätzen schnell angezogen werden. Wir sahen auch einen Raum, in welchem man Luftfilter und spezielle Anzüge geprüft und gereinigt werden, bevor man sie wieder benutzen kann. Wir haben zu allen Orten viele interessante Erklärungen bekommen und am Ende durften wir sogar die Leitstelle stehen. Da werden alle Anrufe der Nummer 112 an die richtigen Stellen weitergeleitet und den Leuten geholfen. Alle Feuerwehrleute in der Leitstelle waren sehr fokussiert. Jeder hatte 5 Monitore, auf die er schauen musste. Für uns haben sie sogar einen Probealarm rausgehen lassen, damit wir hören und sehen, was dann in der Feuerwache passiert. Am Ende haben wir alle zusammen noch ein Foto vor einem Feuerwehrauto gemacht. Das war sehr schön. Meiner Meinung nach war es sehr spannend und wir bekamen ausführliche Informationen. Für mich selbst, wäre der Beruf aber nichts. Alle Mitarbeiter der Feuerwache waren aber sehr freundlich und wir haben uns willkommen gefühlt.
Patricia, 7b
Berufsorientierung bei Dr. Petry
Am Dienstag, den 14. Juli, war unser Berufsorientierungstag. Wir haben uns um 7:50 Uhr im Container getroffen und kurz besprochen, wie der Tag ablaufen wird. Weil das Wetter sehr regnerisch war, sind wir mit zwei Autos zur Firma Dr. Petry gefahren.
Dort wurden wir freundlich empfangen. Zuerst gingen wir in einen Konferenzraum, wo wir uns hingesetzt haben. Jeder bekam einen Block, einen Stift und zwei Informationshefte. Anschließend wurde uns erklärt, was die Firma macht. Es gibt dort unter anderem zwei Labore. Das eine ist das Analytiklabor, in dem Produkte untersucht werden. Das andere ist das Entwicklungs- bzw. anwendungstechnische Labor.
Bevor wir die Labore besichtigen konnten, wurden uns die wichtigsten Regeln erklärt. Danach gingen wir in das erste Labor. Dort wurde uns zwar nicht so viel gezeigt, aber im zweiten Labor war es viel interessanter. Dort wurden uns verschiedene Experimente erklärt und vorgeführt.
Zum Beispiel wurden Stoffe wie Baumwolle und Polyamid in 70 Grad warmes Wasser mit Farbe und verschiedenen Lösungen gelegt. Am Ende sahen die Stoffe unterschiedlich aus. Manche waren blau gefärbt, während sich bei anderen fast nichts verändert hatte.
Außerdem wurde ein Experiment mit Rotkohlsaft gemacht. Dazu wurden unter anderem Zucker, Natron und weitere Stoffe gegeben. Nach kurzer Zeit änderte sich die Farbe des Rotkohlsafts und er wurde grün. Bei manchen Mischungen passierte aber auch gar nichts.
Zum Schluss gingen wir noch einmal in den Konferenzraum. Dort erfuhren wir etwas über die Herstellung von Jeans und sahen noch ein paar kleine Experimente. Danach fuhren wir wieder zurück zur Schule. Damit war der Berufsorientierungstag zu Ende.
Insgesamt hat mir der Tag gut gefallen. Manche Teile waren etwas spannender als andere, aber ich fand es interessant, einen Einblick in die Arbeit der Firma zu bekommen.
Yunus-Emre (7a)
Bericht über die heutige Betriebsbesichtigung „Firma Rieber“
Wir haben heute die Firma Rieber in der Karl-Henschel Straße besichtigt.
Wir sind von dem Ausbildungsleiter Herr Kirschner und Herr Schmauder empfangen worden.
Im Besprechungszimmer haben wir Stahlkappenüberschuhe angezogen. Das ist dort Pflicht. Denn es können auch schwere Gegenstände auf den Fuß fallen, und dann sind unsere Füße etwas geschützt.
Nach der Begrüßung haben wir etwas zu den Produkten, die hier hergestellt werden, erfahren. Die Firma Rieber macht Großkücheneinrichtungen und das ganze Zubehör dafür. Die Firma Rieber gibt es schon seit mehr als 100 Jahren. In Reutlingen arbeiten ca. 500 Mitarbeiter.
Dann sind wir in zwei Gruppen durch den Betrieb geführt worden. Große Edelstahltafeln werden vom Lkw entladen und auf eigene Transportpaletten umgeladen. Die Paletten werden in einem Hochregallager zwischengelagert. Jede Palette wird individuell durch die Halle befördert. An einer Lasermaschinen wurde mit gebündeltem Licht Formen aus den Blechtafeln geschnitten. Diese werden abgekantet und zu Behältern zusammengeschweißt. Die Mitarbeiter arbeiten alle nach einer Zeichnung. Auch an unserer Schule gibt es in der Mensa und in der Schulküche Geräte von der Firma Rieber. Alle Geräte lassen sich sehr gut sauber machen, denn all diese sind aus Edelstahl, was nicht rostet. Ein neues Produkt sind große Ladesäulen mit Aufenthaltsbereich für eine Sportwagenfirma. Auch Toiletten für Flugzeuge werden dort hergestellt.
Alle Produkte werden in die ganze Welt geliefert.
Nach dem Rundgang haben wir uns alle in dem Besprechungszimmer getroffen und noch Fragen gestellt. Herr Schmauder und Herr Kirschner haben uns alle Fragen beantwortet.Vielen Dank für die tolle Führung.
Reicherter Fensterbau
Um 7.50 haben wir uns im Container getroffen. Viele waren zu spät also mussten wir warten.
D as Wetter war sehr schlecht es hat geregnet und es hat geblitzt. Das Wetter war zu schlecht um zu laufen also sind wir mit dem Bus gefahren. Wir haben die Gruppe von Rieber gesehen und haben sie begrüßt. Wir sind mit dem 2er Bus gefahren und mussten noch laufen. Als wir angekommen sind haben uns Herr Reicherter und Herr Meier begrüßt und alles erklärt. Wir wurden durch die Fabrik geführt. In der Firma war es sehr laut und es roch sehr stark nach Holz. Die Mitarbeiter haben uns verschiedene Holzarten gezeigt. Wir mussten erraten von welchem Baum das Holz ist. Es waren Fichte, Eiche und Meranti. Sie haben uns viele große Maschinen gezeigt sie waren sehr interessant. Da haben sie viel mit Holz gearbeitet. Sie haben das Holz in verschiedenen Farben gefärbt. Zum Schluss haben sie uns eine Tüte mit Geschenken gegeben. Wir haben uns bedankt und verabschiedet.
Tara
Bruderhaus – Diakonie 14.07.2026
Wir waren heute dem 14.07 mit einer gruppe von 22 Personen auf dem Weg ins Bruderhaus Diakonie. Wie haben uns um 8:40 Uhr im chemie- raum getroffen. Wir haben 5 Minuten auf die fehlenden gewartet und sind dann Los gelaufen. Wir wurden herzlich von 2 Mitarbeitern, einer war Pfleger, und die andere Betreuerin begrüßt. Wir wurden in ein gruppenraum hingeführt und uns wurde erzählt, was man in Der Bruderhaus – Diakonie gemacht wird. Wir hörten gut zu und stellten unsere Fragen die wir und ein Tag vorher auf einen Zettel geschrieben hatten um danach ein Bericht zu schreiben. Nach einem langem Gespräch wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt und im Gebäude rumgeführt. Wir schauten uns die Aufzüge, Speisesälen und den Eingang an. Wir sahen die alten Mitbewohner essen, und spielen zu. Nach der Raumführung gingen wir wieder ins gruppenraum. Dann wurde erzählt, was für ein Alltagsablauf wie Menschen dort haben. Sie haben alle zwei Wochen einen Bibel Erzählung, Zirkus treffen und vieles mehr. Uns wurde auch erzählt, dass wenn die Menschen rausgehen wollen, auch mit den Pfleger*innen zusammen einkaufen gehen können. Zum Abschluss, durften wir eine Aufstehhilfe anschauen, dass ist dafür da, die Menschen die nicht selbstständig aufstehen können zu helfen und z.B vom Bett zum Rollstuhl hingetragen werden. Bevor wir gingen, machten wir noch ein Gruppenbild vor der Gebäude. Wir verabschiedeten uns und liefen los zur LIDL. Das kam aus dem nichts und die Mitschüler die Geld dabei hatten kauften sich etwas und frau Alhamo kaufte für uns alle leckere Kekse. Als wir zurück im Chemie raum waren, redeten wir darüber und schreibten diesen Bericht.
Irem(6a) und Esranur (6a)
BOSCH
Am 14.07.2026 besuchten die Schüler der FHG die Robert Bosch GmbH in Reutlingen, sie trafen sich um 9:30 Uhr an der Schule. Von dort gingen die Schüler gegen 10:00 Uhr zu der Firma Robert Bosch in Reutlingen und kamen um circa 10:15 Uhr an. Als die Schüler ankamen, bekamen sie Besucherausweise und warteten anschließend auf ihren Betreuer, dieser brachte sie dann auf das Firmengelände vor dem Bildungszentrum. Nachdem wurden die Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe ging in den Reinraum, die andere Gruppe ging in das Ausbildungszentrum. In dem Reinraum lernten die Schüler gewisse Maschinen für die Herstellung und die Fehlersuche von Sensoren kennen, aber davor mussten sie partikelfreie Schutzkleidung also Kittel, Handschuhe, Haube, Überschuhe und Maske anziehen. Sie mussten die partikelfreie Schutzkleidung anziehen aufgrund der Partikel an ihren Körpern und ihren Klamotten. Diese Partikel könnten sonst dazu führen, dass die Sensoren beschädigt werden oder Fehler aufweisen. Anschließend ging diese Gruppe in das Ausbildungszentrum. Dort zeigte ein Ausbilder die verschiedenen Ausbildungsberufe und deren Dauer und Anforderungen die man mitbringen muss. Er gab zusätzliche Informationen über den Standort in Reutlingen, wie zum Beispiel das dort rund 8000 Beschäftigte arbeiten, dazu kommen 300-400 unbefristete Arbeiter die man nicht dazu zählen kann. Anschließend zeigte der Ausbilder die Räume in denen die Azubis ausgebildet werden. Diese waren mit einer passenden Einrichtung für die jeweiligen Berufe bestückt. Einer dieser Räume war zum Beispiel voll mit chemikalischen Geräten und Flüssigkeiten, dieser Raum war hauptsächlich für die Mikrotechnologie bestimmt. In einem anderen waren zum Beispiel CNC Fräsmaschinen und generelle Maschinen zur Bearbeitung von Metall vorhanden größtenteils für die Mechaniker. Am Ende sammelten sich alle Schüler in einem Raum, dort machten sie einen kleinen Abschluss konnten letzte Fragen stellen und bekamen Werbegeschenke und Flyer. Danach gingen die Schüler geordnet nach unten und es gab ein Gruppenbild, dann sind sie zur Schule gelaufen und der Tag endete. Der Großteil fand die Besichtigung interessant und spannend, ein paar können sich eine Ausbildung bei der Robert Bosch GmbH vorstellen.
Tom, Patrick & Jade
Besuch bei BÄKO Württemberg eG
Am 14. Juli besuchte eine Schülergruppe aus den Stufen fünf bis neun die BÄKO Württemberg eG. Zu Beginn traf sich die Gruppe an der FHG, um den Besuch vorzubereiten. Nach einem kurzen Fußmarsch kam die Gruppe in der Auchtertstraße im Industriegebiet Betzingen an. Zunächst erläuterte der Gebietsverkaufsleiter Bernd Stiller den Aufbau der Genossenschaft. Dabei erklärte er unter anderem das Geschäftsmodell und Möglichkeiten der Ausbildung. Anschließend durften die 19 Schülerinnen und Schüler das Lager besichtigen. Die Hochregale beeindruckten hierbei zahlreiche Jugendliche. Zum Abschluss der Führung durch das Lager konnten noch die Kühlräume betreten werden. Bei frostigen Temperaturen mit bis zu -23 °C wollte die Gruppe diese Räumlichkeiten aber dann doch recht schnell wieder verlassen. Bei der Nachbesprechung in der Schule waren sich alle einig, dass der BÄKO-Besuch im Rahmen der Berufsorientierung sehr informativ war. Die FHG bedankt sich bei der BÄKO Württemberg eG für die Ermöglichung der Betriebsbesichtigung.
Wir waren heute bei Kawasch
Kawasch ist eine Reinigungsfirma. Heute bei der Firma haben wir viele Sachen gesehen und ein paar Dinge ausprobiert. Als erstes waren wir in einem Raum und haben über die Firma geredet. Wir wurden über die Berufe aufgeklärt, die man bei Kawasch lernen kann: Gebäudereiniger/in und Kauffrau/mann für Büromanagement. Die Dauer der Ausbildung ist drei Jahre. Wenn man aber gute Noten hat, kann es auch nur zwei Jahre dauern. Der Beruf macht Spaß, wenn man Abwechslung mag und immer was anderes machen will. Bei der Ausbildung verdient man 1000€, aber bei guten Noten kann es doppelt so viel werden. Man arbeitet acht bis neun Stunden am Tag. Die Arbeitsatmosphäre ist gut, weil oft mehrere Leute aus einer Familie da arbeiten. Die verschiedenen Maschinen kosten unterschiedlich viel. Wenn man eine Grundreinigung machen lässt, wie z.B. ein Klassenzimmer kostet das zwischen 500 und 1000€.
Nach der Information sind wir ins Lager gegangen. In dem Lager war ein Kawasch-Auto. Wir haben es angeschaut. Wir haben auch Maschinen ausprobiert, wie z.B. eine Einscheibenmaschine und einen Nassauger. Anschließend sind wir rausgegangen und sind auf eine Leiter gestiegen. Die Leiter war 7m hoch. Außerdem durften wir noch den Scheuersaugautomat ausprobiern – sowohl handbetrieben als auch zum fahren. Zuletzt haben wir noch ein Geschenk bekommen – ein Reinigungsschwamm. Es war ein tolles Erlebnis.
Paul 8a und Stavros 8b
Garten Moser
Heute waren wir bei Garten Moser.
Als wir angekommen sind, wurden wir herzlich von Herrn Schwarz empfangen. Wir
wurden zum Gesprächsraum geführt und dort hat er uns eine kleine PowerPoint-
Präsentation vorgestellt. Nach der Präsentation wurden wir zu einem Arbeitsplatz
gebracht. Dort wurden wir in drei Gruppen eingeteilt und jede Gruppe durfte
etwas anderes ausprobieren.
Eine Gruppe hat mit Hammer und Steinspalter Steine gespalten. Die andere
Gruppe tat das gleiche, nur dass sie ein Gerät benutzten. Die dritte Gruppe konnte
auf dem Boden Steine einhämmern, um einen Randstein zu setzen. Danach wurden
wir über den Arbeitshof geführt und uns wurden verschiedene Geräte und
Maschinen, wie z. Bsp. für die Erneuerung von Tennisplätzen, gezeigt.
Am Ende gingen wir zurück zum Gesprächsraum. Dort durften wir noch Fragen
stellen. Danach haben wir einen Schlüsselanhänger und Flyer bekommen. Nach der
Betriebsbesichtigung gingen wir ins Kaffeehäusle und haben gratis Getränke von
den Lehrerinnen bekommen und sind sehr dankbar dafür.
Hidayet (7a), Aida (7a), Selvete ( 9a)